FLB2 - Waldbrand

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Einsatzort Details

Brokeloher Moor
Datum 11.06.2015
Alarmierungszeit 20:40 Uhr
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

FF Stolzenau
ELO SG Mittelweser
FF Leese
FF Brokeloh
FF Leeseringen
FF Nendorf-Frestorf
FF Husum
FF Landesbergen
FF Uchte

Einsatzbericht

Brand im Brokeloher Moor

Einsatzstelle schwer erreichbar

Am Donnerstag Abend um 20.14 Uhr alarmierte die Leitstelle Schaumburg die Ortsfeuerwehr Brokeloh zu einem Kleinbrand ins Brokeloher Moor. Da die Einsatzlage noch völlig unklar war und es den Feuerwehrkräften nicht möglich war zur Einsatzstelle vor zu dringen, wurden weitere Ortswehren zur Unterstützung nachalarmiert. Mit Hilfe eines Krads wurde nach einem Anfahrtsweg für die Feuerwehrfahrzeuge in dem unwegsamen Gelände gesucht. Unterstützung dazu gab es auch aus der Luft. Der Polizeihubschrauber Phönix nahm den stellv. Gemeindebrandmeister Andreas Haake mit an Bord und so konnte man sich von oben ein Bild über die genaue Örtlichkeit machen und so die Kräfte am Boden lenken. Mit der Wärmebildkamera des Hubschraubers suchte man aus der Höhe das Waldstück noch nach weiteren Brandherden ab. Am Boden verlegten die Feuerwehrkräfte inzwischen 1000 Meter B-Leitung von einem Beregnungsbrunnen zur Einsatzstelle. Weitere 25 C-Schläuche wurden ausgerollt um aus sechs C-Rohren das Feuer auf einer Fläche von ca. 3000 qm zu bekämpfen.

Feuerpatschen wurden eingesetzt um ein Ausbreiten des Feuers auf dem trockenen Waldboden zu verhindern. Mit den Tanklöschfahrzeugen wurde ein Pendelverkehr eingerichtet um genügend Wasser an der Einsatzstelle zu haben. Gegen Mitternacht war für die meisten Feuerwehrleute der Einsatz beendet. Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz waren die Feuerwehren mit 18 Fahrzeugen aus: Brokeloh, Husum, Landesbergen, Leeseringen, Leese, Stolzenau, Nendorf,  so wie die Einsatzleitung - Ort, der Schlauchwagen aus Uchte, ein Rettungswagen zur Eigensicherung und die Polizei mit einem Hubschrauber und einem Streifenwagen. An Personal waren insgesamt 103 Einsatzkräfte vor Ort.

Text: Thomas Finze, Feuerwehrpressewart Samtgemeinde Mittelweser